Akupunktur

Chinesische Akupunktur

In der Akupunkturpraxis Düsseldorf TCM am Rhein bietet Dr. Zhang hochqualitative, individuelle, ganzheitliche und harmonische Akupunktur-Behandlung welche die klassischen Körper-, Ohr- und die Elektro-Akupunktur beinhaltet.

Klassische Akupunktur: Zur Behandlung werden sehr dünne Nadeln in ausgewählte Punkte so gut wie schmerzfrei eingestochen und stimuliert. Die Nadeln verweilen dann je nach Krankheitsbild bestimmte Zeit auf den Punkten. Andere Behandlungen wie Ohr- und Elektro-Akupunktur, Schröpfen oder TDP-Lampe werden oft mit der Klassischen Akupunktur je nach Beschwerden kombiniert.

Ohr-Akupunktur: Mit Hilfe der Stimulation bestimmter Ohrregionen oder -punkte soll Einfluss auf den Körper genommen werden.

Elektro-Akupunktur: Elektrischer Strom von einem Elektroakupunkturgerät wird über die Akupunkturnadeln in die Akupunkturpunkte geleitet.

Wie hilft Akupunktur?

Die Akupunktur versteht sich als ausgleichende Therapie, die Körper und Geist wieder in Einklang bringt. Sie kann eine hilfreiche Ergänzung zur anerkannten Schulmedizin sein.
Nach erforderlicher Diagnose chinesischem Wissen folgend, ergibt sich die Vorgehensweise bei der Akupunktur. Es werden an den sich ergebenden Punkten hauchdünne Nadeln annähernd unbemerkt vom Patienten eingestochen, die eine bestimmte Zeit an diesem Punkt verweilen. Sodann stimuliert jede dieser Nadeln einen nach der chinesischen Medizin zugeordneten Punkt, der mit dem das medizinische Problem betreffende Organ verbunden ist.
Das Wissen um diese Punkte stützt sich auf die fast 3000 Jahre alte Erkenntnisse der Traditionellen chinesischen Medizin.

 

Woher weiß der Akupunkteur wo die Nadeln gesetzt werden?

Das System des menschlichen Körpers besteht nach der chinesischen Medizinlehre auf den Gegensätzlichkeiten, dem Ying Yang.
Das Ohr, als Beispiel, vereinigt an wenigen Ohr-Regionen die Verbindung zu vielen Körperorganen, so dass der Mediziner mit einer Ohr-Akupunktur diese betroffenen Organe mit Hilfe der Nadeln positiv beeinflussen kann. Durch die punktuelle Stimulation dieser ihm bekannten Punkte, kann er auch auf den gesamten Körper positiv einwirken.

Die Leiterbahnen der Nerven werden gerne anhand einer Beispielpuppe erklärt.

 

Wann hilft Akupunktur?

Nach der chinesischen Lehre der Medizin praktisch besonders dort, wo der Körper nicht mehr in Einklang mit sich selbst ist.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems
  • Bronchiopulmonale Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Herz/Kreislauf-Erkrankungen
  • Magen/Darm-Erkrankungen
  • Psychische- und psychosomatische Erkrankungen sowie Suchterkrankungen
  • Urologische und Gynäkologische Erkrankungen
  • Hals-Nasen-Ohren-, Haut-, und Augenerkrankungen

Das bedeutet jedoch auch oftmals grade dann, wenn die westliche Schulmedizin “austherapiert” hat, oder keine ausreichenden Erkenntnisse zum Erfolg messen konnte.

Schröpfen & Kopping

Die Akupunkturpraxis TCM am Rhein bietet Schröpfen-Therapie, oft auch Kopping genannt, in Düsseldorf an. Es ist eine bewährte Reiztherapie und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Das Schröpfen ist eine Reflextherapie, die schmerzlindernd und durchblutungsfördernd wirkt. Sie aktiviert das Immunsystem und löst Verhärtungen im Haut- und Unterhautgewebe bzw. Bindegewebe und die darunterliegenden Muskelpartien.
Der Therapeut stülpte früher Bambus- oder Holzschröpfköpfe, heute gläserne Saugglocken, die sog. „Schröpfköpfe“, entlang der Reflexzonen bzw. auf spezielle Akupunkturpunkte.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten des Schröpfens:

1) Das unblutige / trockene Schröpfen. Beim trockenen Schröpfen werden so genannte “leere Gelosen” oder “kalte Gelosen” behandelt. Sie entstehen dadurch, dass die Blutversorgung zu diesen Gelosen gedrosselt wurde. Sie sind bei der Untersuchung als Delle, oder als kalte Verhärtung zu ertasten, oder sie imponieren als “sulziges”, kühles Hautareal.

2) Das blutige Schröpfen. Vor dem blutigen Schröpfen wird die Haut gestichelt, so dass Blut austreten kann. Durch den schröpfkopfbedingten Unterdruck wird die Blutfülle und die ausgetretene Gewebsflüssigkeit aus der Gelose in den Schröpfkopf hineingesaugt. Resultat ist eine verbesserte Blutzirkulation in dem geschröpften Areal, mit entsprechend verbesserten Stoffwechselvorgängen.

Durch den Unterdruck, der durch das Schröpfen erzeugt wird, entsteht eine bessere Durchblutung, die tagelang vorhält, mit den entsprechenden Stoffwechselsteigerungen, was man als Schritt zur Normalisierung bewerten kann. Außerdem wird, wie beim blutigen Schröpfen, durch die Stimulation der Hautrezeptoren (durch den Unterdruck) über die Reflexwege Einfluss auf die inneren Organe genommen.

 

Moxibustion & TDP –Lampe

Ihre Akupunkturpraxis Düsseldorf TCM am Rhein bietet MOXIBUSTION/ MOXA und TDP –Lampe als Behandlungsmethode. Beide sind im Prinzip eine Wärmetherapie oder Wärmestrahlung.

Die Moxibustion ist eine spezielle Form der Akupunktur. Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Moxibustion:

1) Indirekte Moxibustion: Hier entzündet der Behandler eine Moxazigarette oder Wärmestäbchen und nähert sich an die Akupunkturpunkte, bis der Patient ein deutliches Hitzegefühl spürt. Dann zieht er sie wieder kurz zurück und nähert sich erneut – so oft, bis der Hautpunkt deutlich gerötet ist.

2) Direkte Moxibustion: Hier legt der Behandler Ingwerscheiben auf die Akupunkturpunkte und setzt kleine Beifußkegel darauf, die er entzündet; sie brennen langsam ab. Verspürt der Patient ein Hitzegefühl im Akupunkturpunkt und ist die Haut deutlich errötet, schieb der Behandler die Kegel zum nächsten Punkt.

Die TDP-Lampe ist eine chinesische Heillampe, die eine ganz spezielle Strahlung im infraroten Spektrum (Infrarot C) erzeugt. Die mit über 30 verschiedenen Mineralien und Spurenelementen beschichtete Keramikplatte wird aufgeheizt und bildet die extrem langwellige Infrarotstrahlung der Therapielampe. Diese wird vom menschlichen Körper besonders gut aufgenommen, sie kann tief ins Gewebe eindringen. Der Anwender spürt eine äußerst angenehme und wohltuende Wärme.

Moxibustion & TDP–Lampe nutzen Wärmeenergie zur externen Stimulation von Akupunkturpunkten oder Meridianen. Dies stärkt die Immunabwehr und wirkt vegetativ ausgleichend. Sie sind besonders geeignet für Behandlung der durch Kälte und Feuchtigkeit verursachten Erkrankungen, wie z.B. rheumatische Schmerzen sowie Schwächezustände und Erschöpfungsreaktionen.